Monti

Geschlecht: Rüde
Geboren am: 14.06.2013
Rasse: Schäferhund – Mischling
Im Tierheim seit: 10.05.2019

  • verträglich mit Rüden und Hündinnen
  • verträglich mit Katzen
  • unsicher gegenüber Fremden
  • Hundeerfahrung erforderlich
  • fährt sehr gerne Auto
  • keine kleinen Kinder

Monti kam zu uns weil man zunehmend mit ihm überfordert war, die Zeit fehlte und es immer mehr Probleme im Zusammenleben mit ihm gab.
Monti ist sehr unsicher fremden Menschen gegenüber, vor allem bei Männern, mit denen er in der Vergangeneit schlechte Erfahrungen machen musste, und er hat ein etwas dünn gestricktes Nervenkostüm, wodurch er mit zuviel Trubel nicht so gut zurecht kommt. Er lebte von Welpenalter an in seiner Familie. Die Probleme spitzten sich zu, nach dem Umzug von einem großen Haus mit Garten in eine kleine Wohnung, da ihm hier die Rückzugsmöglichkeiten vor den beiden Kleinkindern der Familie fehlten und auch auf Besucher reagierte er immer gestresster. So hat er schließlich nach einem Besucher geschnappt und auch nach einem der Kinder.
Als unsere Tierpflegerin vor Ort war, zeigte er sich schon nach wenigen Minuten sehr umgänglich. Monti knurrt und verbellt zunächst, das aber mit viel Tamtam, er rennt hin und her und seine Unsicherheit ist dabei deutlich zu sehen. Wenn man ihn nicht bedrängt und ihm etwas Zeit gibt, beruhigt er sich sehr schnell. Bei Männern wird es vermutlich etwas mehr Zeit brauchen, was wir in Kürze weiter testen werden.

Monti kennt die Grundkommandos, läuft gut an der Leine und durfte bisher auch viel frei laufen, da er sehr gut abrufbar ist. Mit anderen Hunden, sowohl mit Rüden wie auch Hündinnen ist er sehr verträglich und hat auch bereits mit zwei Katzen harmonisch zusammengelebt. Kleine Kinder sollten in seinem neuen Zuhause nicht leben.

Alleinebleiben ist Monti gewohnt, es kann aber passieren dass er sich schon mal am Mülleimer bedient oder aus Langeweile anfängt zu jaulen, wenn er zuvor nicht ausreichend beschäftigt wurde. Monti benötigt sowohl geistige, wie auch körperliche Auslastung, aber genauso sollte man ihm zeigen wie man sich herunterfährt und alles mal etwas gelassener sieht.

Sobald wir ihn noch besser kennengelernt haben, werden wir seinen Text weiter ergänzen und überarbeiten.

 

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